Rastlos

Esther | 23.10.2012

Zu "RASTLOS"
Wir erfahren und erleben uns aus der Beziehung....
Wenn wir alleine sind, suchen wir. Sind wir mit anderen zusammen, trachten wir danach, nicht ausgeschlossen zu werden. Unsere Gefühle entstehen nicht zuletzt aus der Bewertung der gemeinsamen Erlebnisse und dessen, was sich zwischen uns ereignet. Wir machen das aus der Welt unserer Verbindungen, was in uns ist, was wir sind, was zwischen uns ist oder sein kann. In der Grösse der Natur, im Reichtum der Kunst, in der Tiefe des anderen Menschen finden wir Wesensmerkmale von uns wieder. Wenn wir uns einander zuwenden, lernen wir uns selbst kennen und - hoffentlich - lieben: Weil wir für einen anderen Menschen wichtig sind, weil wir ihm eine Entsprechung sein können, weil wir Wärme und Liebe benötigen, um Kälte auszuhalten. Aber.....bei allem Nachdenken über Liebe: Wenn wir sie sezieren, analysieren, beschreiben....., opfern wir ihr Wesen auf dem Altar des Intellekts. Der Gesunde sorgt sich wenig um seine Gesundheit, der Stille weiss selten um die Stille, der Liebende kennt kaum seine Liebe. Der wirklich liebende Mensch
IST LIEBEND!

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